Guten Morgen! Heute ist Mittwoch, der 4. März 2026, und wir berichten über das Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit US-Präsident Donald Trump im Weißes Haus und die Beratungen zur Lage im Iran, über die verschärften Drohungen Israels gegen Hezbollah im Libanon sowie über die anhaltenden gemeinsamen Angriffe der USA und Israelauf iranische Ziele – und vieles mehr.

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Das Wichtigste

Merz trifft den US‑Präsidenten im Weißen Haus

Bundeskanzler Friedrich Merz traf im Weißen Haus mit US‑Präsident Donald Trump zu Gesprächen über die Lage im Nahen Osten. Merz sagte nach Angaben der Bundesregierung und Berichten aus Washington, dass Deutschland und die USA in Fragen zum weiteren Umgang mit dem Iran eine übereinstimmende Position verfolgen; er kündigte Gespräche über das „Day‑after“ an. Hintergrund des Treffens waren die gemeinsamen Militäraktionen der USA und Israels gegen Ziele im Iran, die in den Tagen zuvor begonnen hatten und die internationale Reaktionen auslösten. Die Bundesregierung dokumentierte in einer Presseerklärung ihre Einschätzung zur Lage und berichtete, dass Kanzler Merz das Thema Iran auch im Nationalen Sicherheitsrat beraten hat, weitere Punkte der Gespräche betrafen nach Angaben der Delegationen auch Handel und die Lage in der Ukraine.

Netanjahu droht Hezbollah im Libanon und kündigt verstärkte Operationen an

Israels Regierung kündigte nach Angriffen der libanesischen Gruppe Hezbollah eine Verschärfung militärischer Maßnahmen im Libanon an. Nach Berichten erklärte Israels Verteidigungsminister, Hezbollah werde „einen hohen Preis zahlen“, die israelische Führung nannte gleichzeitig konkrete Zielregionen in Süd‑Libanon und südlichen Vororten von Beirut. Die Eskalation folgte auf Raketen‑ und Drohnenangriffe aus dem Libanon auf israelisches Hoheitsgebiet, woraufhin die israelischen Streitkräfte Luftangriffe in Beirut und im Süden Libanons durchführten und Evakuierungsaufforderungen für mehrere Gemeinden ausgaben. In Berichten wurden zahlreiche zivile Opfer genannt; die libanesische Regierung verurteilte zugleich die Angriffe und forderte die internationale Gemeinschaft zu Maßnahmen auf.

USA und Israel setzen Angriffe auf Iran fort

Die Vereinigten Staaten und Israel führten in den Tagen nach dem Beginn der Offensive weitere Luft‑ und Raketenangriffe auf Ziele in Iran durch, die Operationen dauerten auch Anfang März 2026 an. Parlaments‑ und Regierungsanalysen sowie Medienberichte fassen die gemeinsame Zielsetzung als Degradierung iranischer militärischer Fähigkeiten und als Druck auf die Führung in Teheran zusammen. Der House of Commons Library‑Briefing nennt als Schwerpunkte der Angriffe die Zerstörung von Luftabwehr‑ und Raketeninfrastrukturen sowie Angriffe auf militärische Kommandoposten, es weist zugleich auf Unsicherheiten bei der Verifikation einzelner Schadens‑ und Opferzahlen hin. Medienberichte ergänzen, dass Iran seinerseits mit Raketen‑ und Drohnenangriffen auf Israel und auf Stützpunkte in der Region reagierte. Zu den genannten Folgen zählen erneut humanitäre Verwerfungen, regionale Ausweitung der Kampfhandlungen und umfangreiche diplomatische Reaktionen.

Im Überblick

Sport, Unterhaltung & Kultur

Das deutsche Paralympics-Team boykottiert den Einmarsch der Nationen bei der Eröffnungsfeier in Verona. 

Berlinale-Chefin Tricia Tuttle will im Amt bleiben und ihre begonnenen Projekte fortsetzen. 

„Spurs Week Paris“ stärkt globale Sport- und Frauenförderung mit Clinics und Community-Initiativen im San Antonio Spurs- und Paris Saint-Germain-Kooperationsprojekt. 

Wissenschaft & Technologie

Mehrere US-Ministerien ersetzen laut Bericht Anthropic-KI-Systeme durch Lösungen von OpenAI. 

Der Bau einer Rheinwasserleitung zum Tagebau Hambach hat begonnen; später soll dort ein großer See entstehen. 

Bayerns Gesundheitsministerin ruft dazu auf, Mädchen und Jungen gegen HPV impfen zu lassen. 

Wirtschaft & Märkte

In Deutschland arbeiten so viele Beschäftigte wie nie zuvor in Teilzeit. 

Wissenschaftlerin Malmendier bedauert ihr Ausscheiden als Wirtschaftsweise. 

Deutsche Wirtschaft und Lieferketten spüren Unsicherheiten durch die Nahostkrise – trotz widerstandsfähiger Nachfrage.

Asiatische Aktien rutschen ab, da der Konflikt mit Iran die Stimmung trübt und globale Aktienmärkte unter Druck stehen.

Politik & Weltgeschehen

Die AfD-Bundestagsfraktion hat Abgeordneten Schmidt im Zuge von Vetternwirtschaftsvorwürfen ausgeschlossen

AfD-Chef Chrupalla bezeichnet das Zurücktreten des Fraktionsvizes Keuter als freiwillige Entscheidung. 

Der Wehrbeauftragte warnt, weil rund 20 Prozent der Rekruten die Ausbildung abbrechenQuelle

Die EUAA meldet für 2025 rund 822.000 Asylanträge, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um etwa 19 Prozent. 

Sozialverbände fordern ein 25-Euro-Sozialticket und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. 

Und außerdem

Stecker gezogen im Westen
Ein massiver Computerstörfall in Verbindung mit einem Stromausfall hat die kommunalen Verwaltungen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens lahmgelegt und den Behörden vorübergehend eine unfreiwillige analoge Zwangspause verordnet (Mehr).

Katerstimmung im Spirituosenladen
In Virginia hat sich ein Waschbär nach einem nächtlichen Raubzug durch ein lokales Spirituosengeschäft stark alkoholisiert auf dem Boden der Herrentoilette zum Schlafen niedergelegt (Mehr).

Tierische Ehekrise
Das Model Heidi Klum und ihr Ehemann Tom Kaulitz müssen sich ihr heimisches Ehebett laut eigenen Aussagen regelmäßig gegen ihren Willen mit ihrem riesigen, ungemein anhänglichen Irish Wolfhound namens Uschi teilen (Mehr).

Schwergewichte im Steigflug
Forscher haben durch biomechanische Analysen herausgefunden, dass Nilpferde bei schnellem Lauf tatsächlich "fliegen" können, da sie für bis zu 15 Prozent ihres Schrittzyklus komplett den Bodenkontakt verlieren (Mehr).

Störgeräusch auf dem Spielfeld
Das professionelle Basketballspiel zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers musste im dritten Viertel wegen eines ohrenbetäubenden, durch eine Stromschwankung ausgelösten Dauertons der Hallensirene unfreiwillig unterbrochen werden (Mehr).

Teures Abendessen
Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht hat nach anfänglichem juristischen Widerstand einen Strafbefehl wegen Zechprellerei über eine unbezahlte Restaurantrechnung in Höhe von 1.900 Euro nun rechtskräftig akzeptiert (Mehr).

Historisches: Der Kongress der Vereinigten Staaten trat erstmals unter der neuen Verfassung in New York zusammen (1789); Thomas Jefferson wurde in Washington, D.C. als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt (1801); Abraham Lincoln hielt seine zweite Antrittsrede und rief zur Versöhnung auf (1865); Franklin D. Roosevelt wurde als 32. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt (1933); Der Internationale Strafgerichtshof erließ einen Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al‑Bashir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit (2009).

„Die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.”
– Sigmund Freud

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